Die Nachhaltigkeit – oder Neudeutsch auch gern "Sustainability" genannt – ist der Schlüssel zum Erfolg der Compliance-Maßnahmen Ihres Unternehmens. Sie ist eng verknüpft mit Ihrer Unternehmenskultur.
Idealerweise passen sich die Compliance-Maßnahmen so in Ihre Unternehmenskultur ein, dass Ihre Mitarbeiter innerlich wissen: "Bei xy-AG, oder bei abc-GmbH, tun wir so etwas nicht!", und dies im Zweifel auch einem Gesprächspartner gegenüber äußern, der ihnen eine unlautere Vorgehensweise nahelegt.
Nachhaltigkeit ist der Unterschied zwischen Mitarbeitern, die durch Compliance-Maßnahmen bösgläubig und jenen, die gutgläubig gemacht wurden. Handeln Ihre Mitarbeiter aus innerer Überzeugung, so wirkt Compliance effektiver und effizienter.
Wird das geforderte Verhalten nur durch Druck oder Angst erzeugt, so kann man kaum einen nachhaltigen Effekt der Maßnahmen erwarten. Angst ist ein denkbar schlechter Motivator. Ihre Wirkung hält bestenfalls so lange an, bis die Mitarbeiter sich entweder an die Angst gewöhnt haben, sie also durch permanente Bedrohung abgestumpft sind, oder innerlich aufgegeben haben. Dies führt nicht selten dazu, dass Mitarbeiter und Führungskräfte sich sagen: "Bitte, dann mache ich halt gar nichts mehr!" Damit werden Entscheidungen zunehmend nach oben delegiert, die Freude an der eigenen Arbeit, am Erreichten ist zunichte gemacht.
Eine in diesem positiven Sinne verstandene Nachhaltigkeit ist somit ein wichtiger Baustein Ihrer Unternehmenskultur.
Ein erfreulicher Nebeneffekt der "Sustainability" ist, dass die Kosten für Compliance umso stärker sinken, je nachhaltiger Compliance in Ihrem Unternehmen verankert ist.